Unsere Hausbiere im neuen Gewand

Pünktlich zum 500. Brauerei-Jubiläum bekommen die untergärigen Zwiefalter Klassiker SPEZIAL und PILSNER sowie das RADLER neu gestaltete Etiketten und ziehen in die traditionelle Euroflasche um. Das PILSNER wird zudem künftig mit Rohstoffen in Bioland-Qualität gebraut. Verkaufsstart ist im Mai.

Die neuen Etiketten sind eine behutsame Weiterentwicklung des bisherigen Auftritts. Für Wiedererkennung der beliebten Zwiefalter Brauspezialitäten sorgen zum Beispiel die Farbcodes: Das SPEZIAL hat weiterhin ein goldenes Halsetikett, das vom PILSNER bleibt dunkelgrün und das vom RADLER hellgrün. Auf den Etiketten kommt die bereits vom bisherigen Spezial-Etikett bekannte Biergartenillustration zum Einsatz. Sie bekommt nun aber mehr Raum und man kann die vielen stimmungsvollen Details noch besser erkennen.

Neu und zugleich altbekannt ist auch die Flasche, in der die drei Sorten ab sofort angeboten werden: Die Euroflasche war bis Ende der 1980er-Jahre die Halbliter-Standardflasche, dann wurde sie fast überall durch die schlankere "NRW-Flasche" abgelöst. Heute steht sie für Handwerk und Brautradition und ist damit genau die richtige Verpackung für die handgemachten Zwiefalter Brauspezialitäten. Die drei Sorten ziehen in den bereits vom 1521 bekannten dunkelbauen Kasten mit dezentem Zwiefalter Klosterbräu-Aufdruck um.

PILSNER mit Bioland-Siegel

Neben der neu gestalteten Verpackung bekommt das PILSNER auch neue "innere Werte": Für das beliebte feinherbe Vollbier werden ab sofort Braumalze und Hopfen in Bioland-Qualität eingesetzt.

Für die milde Hopfung sorgt Bioland-Hopfen aus Tettnang, die Braugerste wächst auf den Feldern von Traugott Götz in Böhringen. Der Bioland-Bauer hat im Jahr 2006 seinen landwirtschaftlichen Betrieb auf biologisch-dynamischen Anbau umgestellt, verwendet keinen Pflanzenschutz und keine chemisch-synthetische Düngung.

Für das neue Bioland-PILSNER wurden die Rohstoffe eins zu eins mit den bisherigen getauscht, Rezeptur und Geschmack bleiben dabei unverändert. Dass das Traditionsbier jetzt auf Bioland-Grundlagen eingebraut wird, ist auch einem prominenten Paten und Initiator zu verdanken: Simon Tress, Deutschlands Bio-Koch Nummer Eins. Zusammen mit Mutter Inge und seinen drei Brüdern leitet er die Tress Bio-Gastromomie in Hayingen-Ehestetten. Mehrere Restaurants gehören dem Betrieb an, darunter das neue "Bio-Fine-Dining-Restaurant 1950", die Heimatküche in Zell-Bechingen und der Gasthof Friedrichshöhle in Wimsen. "Was in meiner Küche verarbeitet wird, stammt zu 100 Prozent aus ökologischem Anbau und ist bio-zertifiziert", berichtet Simon Tress und ergänzt: "Es freut mich wirklich sehr, dass die Brauerei den Schritt für uns macht und das Bioland-zertifizierte PILSNER einbraut".

Simon Tress (links) und Brauereichef Peter Baader brauen zusammen das erste Bio-PILSNER

Ab Mai gibt es die Bioland-Bierspezialität bei Familie Tress und anderen Gaststätten im Ausschank – und für daheim natürlich im 20er-Kasten im Getränkehandel.